Im vorliegenden Dokument finden Sie Zusatzinformationen über das Plotten, die weder im ArchiCAD- noch im PlotMaker-Referenzhandbuch enthalten sind. Darüber hinaus werden einige häufig gestellte Fragen beantwortet.
Diese Informationen spiegeln unseren Erfahrungshorizont wider und sind keinesfalls vollständig. Nach und nach werden immer mehr Daten über andere Plottermodelle hinzukommen.
Das Dokument gliedert sich in folgende Abschnitte:
PlotMaker unterstützt das Plotten von Bitmaps bei einigen Plottermodellen, die die Hewlett Packard Raster Transfer Language (HP RTL) beherrschen. In ArchiCAD ist dies bislang noch nicht möglich.
Unter Windows
Das Plotten von Bitmaps ist zeit- und speicheraufwendig, und die resultierende Plotdatei ist unter Umständen sehr umfangreich. Der Hauptteil der für das Plotten benötigten Zeit wird für die Speicherzuordnung bei Rasterungs (Dithering)- und Kopiervorgängen verbraucht. Während dieser Zeit dreht sich nicht einmal der Sanduhr-Cursor.
Falls der Speicherplatz knapp wird, verringern Sie die Zahl der Pixel in Ihrem Bild. Die Größe des Bitmaps hängt nicht von den realen Bildabmessungen (diese lassen sich durch Ziehen an den Ecken des Bildes ändern), sondern nur von der Zahl der Pixel ab. Die Pixelzahl kann in PlotMaker nicht geändert werden. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann das Bitmap manipuliert werden.
Einige monochrome Plotter können die Farbinformationen nicht in Graustufen umwandeln. In diesem Fall kann das Bild gerastert ausgegeben werden (dithering), indem Sie in PlotMaker im Dialogfeld Plotten die Option Schwarz & Weiß aktivieren. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Farbtiefe des Bildes mit Hilfe von Adobe Photoshop oder einem ähnlichen Programm auf 1 zu setzen.
Beim Macintosh
Das Plotten von Bitmaps ist zeit- und speicheraufwendig, und die resultierende Plotdatei ist unter Umständen sehr umfangreich. Der Hauptteil der für das Plotten benötigten Zeit wird von QuickDraw für Rasterungs (Dithering)- und Kopiervorgänge verbraucht. Während dieser Zeit dreht sich nicht einmal der Wasserball-Cursor.
Beim Plotten von Bitmaps wird weitaus mehr Speicherplatz benötigt, als die eigentliche Bildgröße vermuten läßt. Beim fertigen Bild liegt das Bitmap komprimiert vor. Während des Rasterungsprozesses jedoch befinden sich sowohl Quell- als auch Zielbitmap in unkomprimierter Form im Speicher. Bei zu wenig Speicherplatz werden Sie von PlotMaker informiert, wieviel Speicher schätzungsweise benötigt wird. Falls der für PlotMaker verfügbare Speicherplatz nicht vergrößert werden kann, verringern Sie die Zahl der Pixel in Ihrem Bild. Die Größe des Bitmaps hängt nicht von den realen Bildabmessungen (diese lassen sich durch Ziehen an den Ecken des Bildes ändern), sondern nur von der Zahl der Pixel ab. Die Pixelzahl kann in PlotMaker nicht geändert werden. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann das Bitmap manipuliert werden.
Einige monochrome Plotter können die Farbinformationen nicht in Graustufen umwandeln. In diesem Fall kann das Bild gerastert ausgegeben werden (dithering), indem Sie in PlotMaker im Dialogfeld Plotten die Option Schwarz und Weiß aktivieren. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Farbtiefe des Bildes mit Hilfe von Adobe Photoshop oder einem ähnlichen Programm auf 1 zu setzen.
Seit einiger Zeit unterstützen ArchiCAD (ab Version 5.0) und PlotMaker (ab Version 1.6) das direkte Plotten über das Netzwerk. Hierzu muß im Dialogfeld Plottereinstellungen die Netzwerkverbindung aktiviert werden. Diese Funktion ähnelt dem Plotten im Netzwerk bei PlotFlow.
Unter Windows
Um einen Netzwerkplotter einzurichten, verbinden Sie ihn (z.B. über den Anschluß COM1) mit einem der Computer im Netzwerk. Ordnen Sie dem Plotter einen Druckertreiber zu. Es kann entweder der Treiber des Herstellers oder aber auch einer der Druckertreiber von der Windows-Installations-CD verwendet werden.
Die Kommunikation zwischen ArchiCAD und Plotter findet über den ausgewählten Druckertreiber statt. (Die Eigenschaften der Plottertypen sind in den Graphisoft-Plottertreibern gespeichert.) Legen Sie für den ausgewählten Druckertreiber den Verbindungsanschluß fest (im obigen Beispiel COM1), und geben Sie das neue Gerät für das Netzwerk frei. Wenn alle Einstellungen korrekt sind, wird der Plotter von Windows wie ein gewöhnlicher Netzwerkdrucker behandelt.
(Ausführliche Informationen hierzu finden Sie in der Online-Hilfe zu PlotFlow.)
Beim Macintosh
Die Plot-Methode basiert auf der PAP Client-Schnittstelle des neuen Apple-Kommunikationsstandards OpenTransport.
OpenTransport 1.1.1 ist im Lieferumfang von System 7.6 enthalten.
Durch Verwendung des 'AppleTalk Printer Tool' von Microspot können Sie auch ohne OpenTransport auskommen.
Weiter hinten finden Sie eine Liste verschiedener Plottermodelle zusammen mit den Namen der jeweils empfohlenen Treiber. Im ArchiCAD-Referenzhandbuch werden einige Hinweise zur Auswahl eines Treibers für den Fall gegeben, daß Ihr Plotter in der Liste nicht vorkommt. An dieser Stelle geben wir noch einige Informationen für Plotter mit HP-GL-Emulation.
Die HP-GL-Sprache ist die am weitesten verbreitete Plottersprache und wurde ursprünglich für Stiftplotter entwickelt. Die Fortentwicklung von HP-GL ist HP-GL/2. Diese Sprache enthält mehrere Verbesserungen, darunter komprimierte Vektorformate und zusätzliche Befehle für Rasterplotter. HP-GL/2 stellt mittlerweile den Industriestandard dar, und die meisten Plotterhersteller statten Ihre Plottermodelle damit aus. Einige Möglichkeiten von HP-GL/2 werden jedoch von manchen Modellen nicht unterstützt. HP-RTL (HP Raster Transfer Language) ist eine Erweiterung von HP-GL/2, welche das Plotten von Bitmaps auf Rastergeräten ermöglicht. Diese sogenannte Dual Context Extension wird ebenfalls von einigen Modellen nicht unterstützt. Wenn Ihr Plotter kompatibel zu HP-GL/2 ist und Sie ihn in diesem Modus betreiben wollen, haben Sie die Auswahl zwischen folgenden drei Treibern:
Diese Treiber nutzen HP-GL/2 auf verschiedenen Komplexitätsebenen. Falls bei Ihrem Plotter mit dem komplexen Treiber Probleme auftreten, sollten Sie einen einfacheren verwenden.
Beim HP DesignJet 650C-Treiber sind die meisten Befehle von HP-GL/2 und HP-RTL integriert. Setzen Sie diesen Treiber ein, wenn Ihr Plotter die Dual Context Extension unterstützt und frei zwischen HP RTL und HP-GL/2 umschalten kann.
Der Encad NovaJET II-Treiber gleicht dem HP DesignJet-Treiber, ist aber nicht HP-RTL-fähig. Bei Verwendung dieses Treibers werden Bilder nicht ausgegeben.
Allgemeine Treiber: Die Sprache HP-GL/2 für Stiftplotter enthält nur einen Teil der HP-GL/2-Befehle (Anweisungen für Flächenschraffur und Stifteinstellungen werden nicht verwendet). Bei Einsatz dieses Treibers müssen die Stifte im Plotter-Kontrollfeld und im Dialogfeld Plottereinstellungen/Stifte & Media eingestellt werden. Bilder werden nicht ausgegeben, und Schraffuren werden zu Linien aufgelöst.
Beachten Sie, daß die HP-GL/2-Emulation mancher Rasterplotter einen Stiftpotter emuliert. Verwenden Sie für diese Plotter die allgemeinen Treiber: HP-GL/2 für Stiftplotter.
Ein häufig auftretende Problem besteht darin, daß die untere linke Ecke der Zeichnung in Richtung Zeichnungsmitte verschoben ausgegeben wird. Der Grund dafür ist, daß es zwei verschiedene Typen von HPGL-Plottern gibt. Bei großformatigen Plottern (A0, A1, oder E, D) befindet sich der Ursprung in der Mitte, und bei Desktop-Plottern liegt der Ursprung in der linken unteren Ecke. Verwenden Sie in solchen Fällen einen anderen Treiber, oder wählen Sie an Ihrem Plotter eine andere HPGL-Emulation. Bei folgenden HP-Treibern ist der Ursprung in der Mitte: DraftPro, DraftPro DXL, DraftPro EXL, DraftMaster I und 7580B. Bei HP-GL/2-Plottern befindet sich der Ursprung immer in der linken unteren Ecke.
WICHTIG: Falls Sie mit einem Treiber arbeiten, der für ein anderes als Ihr Plottermodell hergestellt wurde, stimmen eventuell die Randeinstellungen nicht. Um zu vermeiden, daß das Layout abgeschnitten wird, reduzieren Sie die Größe ein wenig und zentrieren Sie das Layout auf Seitenmitte.
Im folgenden Abschnitt finden Sie eine Liste empfohlener Treiber, Kabel und Einstellungen für verschiedene Plotter. Dabei werden nur die Einstellungen berücksichtigt, die für die reibungslose Zusammenarbeit mit ArchiCAD und PlotMaker von Belang sind. Andere Einstellungen müssen Sie nach Ihren individuellen Anforderungen vornehmen.
Falls Ihr Plottermodell in der untenstehenden Liste nicht aufgeführt ist, verwenden Sie die Einstellungen für ein anderes Modell desselben Herstellers oder für ein Modell, das von ihrem Plotter emuliert wird. Informationen hierzu finden Sie in den Dokumentationen zu ArchiCAD und PlotMaker (Abschnitt Plotter einstellen/Plotter auswählen). Versuchen Sie zunächst die Einstellung XOn/XOff-Handshake. Die Hinweise
enthalten einige Anregungen zur Problemlösung bei unterschiedlichen Einstellungen.
Die Tabelle ist wie folgt aufgebaut:
Modellbezeichnnung
| Treibername (Hersteller und Modell) | |
| Name der Treiberdatei im PlotWare-Ordner | |
| Plottersprache | |
Kabel*
|
|
Hinweise
|
zur Auswahl des Kabels und Kabeldiagramme beziehen sich nur auf Macintosh-Systeme.
Kabel:
Hinweise
zur Auswahl des Kabels und Kabeldiagramme beziehen sich nur auf Macintosh-Systeme.
![]() |
Apple-Druckerkabel: Achtpoliges Apple-Systemkabel M0197LL/B |
![]() |
CalComp-Kabel: CalComp Teile-Nr. 16623-0029 |
![]() |
CalComp-Kabel: CalComp Teile-Nr. 16623-0029 + 25- auf 9poliges Adapter |
![]() |
Serielles HP-Kabel: HP 17302A |
![]() |
Serielles HP-Kabel: HP 17302A + 25- auf 9poliges Adapter |

Serielles HP-Kabel

CalComp-Kabel

9- auf 25poliges Adapter

Apple-Druckerkabel1. Der RS-232C-Handshake sollte in PlotMaker und ArchiCAD auf XOn/XOff gesetzt werden.
2. Vollständig kompatibel zum HP DesignJet 650C.
3. Einstellungen:
Stifteinstellungen: Softwareprotokoll: HPGL/2 und HP-RTL oder AutoSense
Anzahl Bits / Parität: 8 / keine
Handshake: XOn/XOff
4. Einstellungen:
Stifteinstellungen: Softwareprotokoll: HPGL/2
Anzahl Bits / Parität: 8 / keine
Handshake: XOn/XOff
5. Keine HP RTL-Unterstützung (kein Plotten von Bildern)
6. Einstellungen:
Host übergehen: Nein
7. Dieser Plotter weist Einschränkungen beim Plotten von Bitmap-Grafiken auf. Er kann nur eine Bitmap-Grafik pro Layout plotten. Die Anzeigeoption 'Show Pictures' sollte auf 'In the foreground' eingestellt sein. Trotz dieser Einstellung wird die Bitmap-Grafik transparent wiedergegeben, als ob sie sich im Hintergrund befände. Die Größe der Bitmap-Grafik ist jedoch durch den Speicher des Plotters nicht eingeschränkt.
Einstellungen:
Stiftsteuerung: Software
Intersect Control: Einfach
Emulation: HPGL/2
RS-232-Parität: AUS, 8 Bit
8. Einstellungen:
Parität für serielle Schnittstelle: Keine;
Grafiksprache: HP-GL/2;
Verbinden: Aus
Stifteinstellungen: über Software.
9. Achten Sie darauf, die richtige Konfigurationsvariante für RS-232C auszuwählen (Config A oder B).
Einstellungen:
Grafiksprache: HP-GL/2;
Stiftsteuerung, Palette: Software; Verbindungssteuerung: Aus
RS-232C-Einstellung: Parität: Keine;
10. Die Parameter für PCI werden automatisch mit dem CDCL-Header eingestellt.
11. Das HP-GL2-Protokoll wird automatisch mit dem CDCL-Header eingestellt.
12. Verwenden Sie zum Plotten von Bitmap-Grafiken die Firmware-Version 1.4 oder höher (zu beziehen über www.encad.com).
13. Verwenden Sie zum Plotten von Bitmap-Grafiken die Firmware-Version 1.5 oder höher (zu beziehen über www.encad.com).
14. Falls die x-Länge des Papiers die y-Länge überschreitet, verwenden Sie die Firmware-Version 1.6 oder höher (zu beziehen von CalComp über ftp oder BBS).
15. Format wählen: Auto;
HP-GL/2-Einstellung: Ursprung: Unten links
HP-GL/2-Einstellung: Stiftpriorität: Sprache
RS232-Anschluß: DTE
16. Emulation: HP 7595A
Ursprung: Zentrum
17. Emulation: HP-GL/2
18. Emulation: HP-GL & HP-GL/2
Ursprung: Unten links
Layout-Trennzeichen: 'PG;'
19. Emulation: HP 7595A
20. Stiftsteuerung: Software
21. Stifttabelle: Befehl
22. Schreibmode: Überschreiben
23. Emulation: HP-GL/2 & RTL
Stifteinstellungen: Software
Line Intersect: Overlay
24. Befehl: MH-GL, GL2
25. Papierformat Einstellung/Ränder auf Normal (grundeinstellung)
26. Der anwendbare Plotterbereich ist um 10 mm kürzer auf den hinteren Rändern für Bogenpapier
27. Unterstützt nur mit optionaler HP-GL/2 Karte
28. Der Rahmen reduziert den zur Verfügung stehenden Plotbereich um 35 mm zu jeder Kante
Liste der Plottermodelle und Treiber
B
1
B
1
B
1
B
1
B
1
B
1
B
1
B
1, 10
B
1, 10
B
1, 10
B
1
B
1
B
1
B
1, 10
B
1, 10
B
1, 10
B
1, 10
B
1, 10
B
1, 10
B
1, 10
B
1, 10
D
D
C
4, 5, 11
C
4, 11, 14
D
3, 11, 14
D
3, 11, 14
D
3, 11, 14
C
3, 11, 14
C
3, 11
C
3, 11
D
5, 6
D
5, 6
A
7, 12
A
7
A
7
A
7, 13
A
7
A
28
D
16
D
17
D
17
A
7
A
7
A
7
A
7
A
7
D
23
D
18
D
18
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
8
D
8
D
8
D
8
D
8
D
8
D
8
D
8
D
8
D
8
8, 27
D
D
9
D
D
D
D
8, 27
D
25, 26
D
25, 26
D
D
D
D
8, 26
D
D
D
D
D
D
D
D
19
D
20
D
D
D
D
D
D
19
D
19
D
19
D
D
D
24
D
21
D
24
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
A
A
A
A
A
A
15
A
15
A
15
A
15
A
A
A
A
A
15
A
15
A
15
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
22
D
22
D
22
D
22
D
D
D
D
D
D
D
D
D
E
E
E
E
C
3, 11
B
B
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